Change Management, den Wandel initiieren und bewältigen

Mitarbeiter und Vorgesetzte sind vom Wandel betroffen

Die Veränderungen ist für das Fortbestehen eines Unternehmens unerlässlich, darauf weist auch das Zitat «Das einzige Konstante ist die Veränderung.» (Quelle nicht bekannt) hin.

Mit jeder Veränderung (ausgelöst durch ein Projekt oder verbunden mit einem Businessplan) ist jedoch auch ein gewisses Risiko verbunden, denn Menschen sind bekanntlich Gewohnheitstiere. Veränderungen sind in der Tendenz also eher unbequem. Die Umsetzung von Veränderungen benötigt eine klare Führung - ansonsten können Veränderungen am Widerstand «zerbrechen» und nicht umgesetzt werden.

Veränderungen werden im englischen Sprachgebrauch «Change» genannt, die Führung in der Veränderung wird als «Change Management» bezeichnet.

Bei jeder Projekteinführung wird ein Teil der Unternehmung verändert: Produkte und Dienstleistungen werden modifiziert oder ergänzt, Prozesse oder Abläufe werden geändert, neue Applikationen eingeführt. Diese Veränderungen fordern Mitarbeiter und Vorgesetzte gleichermassen - wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlicher Art und Weise. Change Management ist eine Disziplin, welche Führungskräfte beherrschen müssen.

Betroffene zu Beteiligten machen

Eigentlich ein einfacher Grundsatz - dennoch geht er (der Grundsatz) gerne vergessen. Noch schlimmer ist es jedoch wenn die von einer Veränderung betroffenen Personen vergessen gehen. Es lohnt sich deshalb, beim Start eines Projekts eine Stakeholder-Analyse durchzuführen.

Über die Stakeholder-Analyse können die am Projekt zu beteiligenden Personen, die davon betroffenen Personen und allfällige Gegner oder Kritiker des Projektes identifiziert werden. Es empfiehlt sich, anschliessend geeignete Massnahmen zu definieren, um mittels Marketing-Aktivitäten (Telefonansprache, Interviews, Publikationen im Intranet, persönliche Gespräche usw.) die Stakeholder in den Entwicklungsprozess des Projektes einzubinden.